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Der Miniatur Bullterrier ist an
sich eine sehr robuste Rasse.....jedoch, wie bei anderen
Rassehunden auch, gibt es auch beim Mini einige Krankheiten, die auftreten
können....die aber zum Glück sehr selten sind. Wir möchten jedoch
versuchen, bevor Sie sich für einen Mini entscheiden, Sie auch hierüber
aufzuklären.....



Bei der primären
Linsenluxation ist der Aufhängeapparat der Linse genetisch bedingt zu schwach
ausgebildet. Bei dieser Erkrankung lockert sich der Aufhängeapparat der Linse,
so dass die Linse sich löst und verlagert wird.
Diese Erkrankung kommt häufig bei Terrierrassen (z.B. (Miniatur-Bullterrier,
Jagdterrier, Welsh Terrier, Foxterrier, (Parson) Jack Russel Terrier u.a.) aber
auch bei anderen Hunderassen (z.B. Kurzhaarteckel) vor. Die Linsenluxation ist nach
dem heutigen wissenschaftlichen Stand, als eine erbliche Augenerkrankung zu
betrachten und betrifft in der Regel beide Augen (nicht immer gleichzeitig).
Auch unsere Hunde werden vor
einer Verpaarung gemäß den Zuchtvorschriften immer von einem DOK (Dortmunder
Kreis)-Arzt fundiert auf PLL untersucht.



Das ein Welpe von Geburt an
einseitig, oder beidseitig taub ist, ist äußerst selten. Diese Erkrankung kann
auftreten, wenn z. B. "reinweiße" Elternteile miteinander verpaart
werden...Ein gewissenhafter Züchter wird eine solche Verpaarung sicherlich
nicht vornehmen. Sämtliche Tiere, die zur Zucht zugelassen werden, müssen
gemäß der VDH-Vorschriften einen sogenannten gültigen BEAR-Test von einem vom
VDH anerkannten Tierarzt vorlegen können, mit dem das Hörvermögen beider
Ohren überprüft wurde.
Dem Hund wird dafür ein
Narkosemittel injiziert, sodass der Hund von der Untersuchung nichts mitbekommt.
Dem Tier werden nun winzigste Elektroden unter die Kopfhaut geschoben, sowie je
ein Ohrhörer, die mit einem Computer verbunden sind, in die Ohren eingeführt.
Über diese werden nun Signale an den Hund geleitet und es können nunmehr die
elektrische Aktivität in der Ohrschnecke, sowie die Wege im Gehirn
aufgezeichnet werden. Die Untersuchung dauert ca. 20 Minuten und ist für den
Hund völlig schmerzfrei.
Auch unsere Zuchthunde besitzen
einen solchen Test und sind alle beidseitig hörend!
Hier 2 Bilder einer Audiometrieuntersuchung, die vom Arzt bei uns zu
Hause gemacht wurde....
 


Eine der Hauptaufgaben der
Nieren besteht darin, aus dem Blut Abfallprodukte des Stoffwechsels
herauszufiltern und mit dem Urin auszuscheiden. Liegt eine Erkrankung oder Schädigung
der Nieren vor, so ist ihre Funktion beeinträchtigt. Folglich sammeln sich im
Blut Abfallprodukte und verursachen Krankheitssymptome.
Eine erkrankte Niere verliert
zudem ihre Fähigkeit, den Urin zu konzentrieren. Das Tier setzt von Tag zu Tag
mehr Urin ab, der dann nicht mehr eine gelbe Färbung hat, sondern, wie
"Wasser" aussieht und trinkt zum Ausgleich immer mehr Wasser. Dies
sind die häufigsten Anzeichen einer Nierenerkrankung.
Die richtige Behandlung kann
eine Vielzahl der Symptome unter Kontrolle bringen, zugleich verbessert sie die
Lebensqualität des Tieres.
MÖGLICHE URSACHEN UND
RISIKOFAKTOREN:
- 1.) Altersbedingte Einschränkung der
Nierenfunktion.
- 2.) Erblichkeit; bei bestimmten Rassen können
schon in jungen Jahren
- Nierenprobleme
auftreten.
- 3.) Bakterielle oder Virale Infektionen.
- 3.) Vergiftungen.
- 4.) Ernährungsbedingte Ursachen
-
-
Behandlung
- 1.) Weitere Untersuchungen, um die Ursache
und das Ausmaß der Erkrankung zu
- bestimmen.
- 2.) Die Fütterung einer Diät, die einen
reduzierten Gehalt an hochwertigem
- Protein
aufweist, damit die Nieren weniger Abbauprodukte ausscheiden
- müssen
und somit die Krankheitssymptome gemindert werden.
- 3.) Die Fütterung einer salz- und
phosphorarmen Diät, um weiteren Schädigungen
- der Nieren
vorzubeugen.
- 4.) Bieten Sie stets viel frisches,
sauberes Wasser an.
Achten Sie bitte daher von
vorneherein auf eine ausgewogene und artgerechte Ernährung Ihres Lieblings.
Auch ein großes Blutbild gibt oft schon Hinweise auf eine derartige
Erkrankung. Durch das Prüfen des Urins des Hundes lassen sich die meisten
Nierenkrankheiten übrigens ebenfalls leicht nachweisen. Bei dieser Untersuchung
wird das Protein-Creatinin-Verhältnis des Harns des Hundes bewertet. Je
niedriger dieser Wert ist um so weniger wahrscheinlich ist das Vorkommen von
Nieren-Problemen.
Obwohl das Vorkommen von
Nierenerkrankungen sehr selten ist, lassen wir bei unseren Zuchthunden einmal
jährlich zur Kontrolle ein großes Blutbild, sowie eine Harn- und Nierenuntersuchung durchführen, um derartige
eventuell auftretende Veränderungen sofort erkennen zu können!


Es gibt zwei Arten von
Herzkrankheiten, die auch beim Bullterrier und Miniatur Bullterrier auftreten
können. Es handelt sich dabei um die Aortenstenose
und die Mitralklappen-Dysplasie. Beide Krankheiten bewertet man, indem man die Herz-Geräusche
des Hundes auf dem Maßstab von 1 bis 6 einstuft. Je niedriger dieser Wert ist,
je niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund an einer solchen
Herzkrankheit erkranken wird bzw. erblich damit vorbelastet ist.
Ein angeborener Herzfehler kann
bereits durch Abhören der Herztöne bei einem Welpen mittels Stethoskop
festgestellt werden. Hat der Tierarzt einen Herzfehler diagnostiziert,
kann nur eine fundierte Untersuchung darüber Aufschluß geben, welche Art der
Erkrankung vorliegt. Durch verschiedene Tests kann man auch die Schwere des
vorliegenden Defekts beurteilen. EKG und Röntgenbild können zwar sehr
nützlich sein, jedoch kann eine genaue Diagnose nur auf einer
Ultraschall-Spezialuntersuchung - der Herz-Doppler-Sonographie. Es handelt sich
hierbei um ein bildgebendes Verfahren, daß den Defekt sichtbar macht und man
kann dabei auch die Blutstromgeschwindigkeit in bestimmten Herzregionen messen,
sowie den ausgeübten Druck an den Aortenklappen.
Hunde, bei denen eine
Herzerkrankung festgestellt wurde, gehören ebenfalls nicht in die Zucht!
Bei unseren Zuchthunden
sind derartige Erkrankungen zum Glück bisher noch
nicht aufgetreten! Bevor ein Hund bei uns zur Zucht eingesetzt wird, muss
er sich einem Herz-Doppler-Test unterziehen....



Die
Luxatio patellae
(Patellardislokation) ist eine der häufigsten Erkrankungen beim Hund. Man
unterscheidet die angeborene von der traumatisch bedingten Patella Luxation. Sie
kann habituell (öfter auftretend ) oder stationär (permanent) auftreten und in
den meisten Fällen nach medial, seltener nach lateral disloziert sein.
Auch diese Erkrankung ist
bei unseren Zuchthunden und deren Vorfahren zum Glück bisher noch
nicht aufgetreten!



Der Erkrankung "Dermoid
Sinus" tritt eigentlich
vorwiegend
beim Rhodesian Ridgback auf. Erstmalig wurde im "JOURNAL OF SMALL
ANIMAL PRACTICE" - VOL.45 - im November 2004 auch von einem
Bullterrier berichtet, bei dem diese Erkrankung auftrat.
Allerdings spricht man beim
Bullterrier vom "Nasal Dermoid
Sinus", da sie offensichtlich
auf dem Nasenrücken der Tiere in Erscheinung tritt.
Im Jahr 2005 erkrankte nun auch
ein Miniature Bullterrier an dieser Krankheit!

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